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Dammmassage – Alles, was Du wissen musst

Du bist schwanger und hast von einer Dammmassage gehört, aber weißt nicht genau, was das ist und ob es für Dich und Dein Baby sicher ist? Keine Sorge, in diesem Blogartikel erklären wir Dir alles, was Du über die Dammmassage während der Schwangerschaft wissen musst.

Was ist eine Dammmassage?

Eine Dammmassage ist eine spezielle Massagetechnik, die darauf abzielt, den Damm (das Gewebe zwischen Vagina und Anus) zu lockern und zu dehnen. Die Massage soll dazu beitragen, Schmerzen während der Geburt zu reduzieren und das Risiko von Dammrissen zu verringern.

Wann sollte man mit der Dammmassage beginnen?

Es wird empfohlen, ab der 37. Schwangerschaftswoche zu beginnen. Dies ist der Zeitpunkt, an dem der Damm am meisten nachgiebig ist und sich am besten auf die Geburt vorbereiten lässt.

Wie wird die Dammmassage durchgeführt?

Sie kann von Dir selbst oder von Deinem Partner durchgeführt werden, es ist jedoch am besten von einer Hebamme oder einem Geburtshelfer gezeigt zu bekommen. Für die Massage wird ein spezielles Öl oder Gleitgel verwendet. Dann wird mit den Fingern in eine bestimmte Richtung sanft auf den Damm gedrückt und gestrichen.

Ist die Dammmassage sicher?

Die Methode ist in der Regel sicher und hat keine bekannten negativen Auswirkungen auf Dich oder Dein Baby. Es ist jedoch wichtig, sicherzustellen, dass die Massage von einer qualifizierten Person durchgeführt wird und dass Dein Arzt oder Deine Hebamme über die Massage informiert ist.

Inwieweit hilft die Dammmassage bei der Geburt?

Es gibt Studien, die darauf hindeuten, dass die Technik dazu beitragen kann, das Risiko von Dammrissen zu verringern und Schmerzen während der Geburt zu reduzieren. Es kann auch dazu beitragen, die Geburt zu beschleunigen, indem es den Weg für das Baby erleichtert.

Wie oft sollte man die Dammmassage durchführen?

Es wird empfohlen, die Dammmassage während der letzten Wochen der Schwangerschaft ein- bis zweimal pro Woche durchzuführen. Du solltest jedoch nicht mehr als einmal pro Tag massieren. Es ist wichtig, genug Zeit für die Massage einzuplanen, damit Du Dich entspannen und die Technik korrekt anwenden kannst.

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen

Obwohl die Dammmassage in der Regel sicher ist, gibt es einige mögliche Risiken und Nebenwirkungen, die Du beachten solltest. Dazu gehören:

  • Schmerzen oder Unannehmlichkeiten während oder nach der Massage
  • Anstieg der Wehentätigkeit, wenn die Massage zu früh durchgeführt wird
  • Infektionen, insbesondere wenn die Hände oder das Öl nicht sauber sind

Es ist wichtig, Dich vor der Massage gut aufzuwärmen und Deine Hände gründlich zu reinigen, um Risiken zu minimieren. Wenn Du irgendwelche Besorgnis hast, sprich mit Deinem Arzt oder Deiner Hebamme.

Eine sichere Methodik

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Dammmassage eine sichere und potenziell hilfreiche Technik sein kann, um Schmerzen während der Geburt zu reduzieren und das Risiko von Dammrissen zu verringern. Es ist jedoch wichtig, sicherzustellen, dass die Massage von einer qualifizierten Person durchgeführt wird und dass Dein Arzt oder Deine Hebamme über die Massage informiert sind. Wenn Du unsicher bist, ob die Dammmassage für Dich geeignet ist, bespreche es mit Deinem Arzt oder Deiner Hebamme.

FAQ zu Dammmassage

Wann sollte ich mit der Dammmassage beginnen?

Es wird empfohlen, mit der Dammmassage ab der 37. Schwangerschaftswoche zu beginnen.

Kann ich die Dammmassage selbst durchführen?

Die Dammmassage kann von Dir selbst oder von Deinem Partner durchgeführt werden, es ist jedoch am besten sie von einer Hebamme oder einem Geburtshelfer gezeigt zu bekommen.

Welche Risiken gibt es bei der Dammmassage?

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen sind Schmerzen oder Unannehmlichkeiten während oder nach der Massage, Anstieg der Wehentätigkeit, wenn die Massage zu früh durchgeführt wird, Infektionen, insbesondere wenn die Hände oder das Öl nicht sauber sind.

Quellen

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