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Ab wann Babys krabbeln und wie Du sie dabei unterstützen kannst

Sobald Dein Kind auf der Welt ist, überprüfst Du in regelmäßigen Abständen seinen Entwicklungsstand. Vor allem in den ersten Wochen und Monaten entwickelt sich Dein Kind rasend schnell. Dazu gehören auch motorische Fähigkeiten wie das Krabbeln. Doch ab wann krabbeln Babys und wie kannst Du den Lernvorgang unterstützen, damit Dein Kind seine Umgebung schon bald selbst erkunden kann?

Ab wann Babys das Krabbeln lernen sollten und mit welchen Tricks Du sie dabei unterstützen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Ab wann Babys krabbeln

Ab wann es mit dem Krabbeln so richtig losgeht, kann man nicht genau sagen. Vielleicht gibt es in Deinem Freundeskreis ein gleichaltriges Kind, das schon krabbelt, während Dein Nachwuchs noch keine ersten Krabbelversuche gestartet hat. Jetzt fragst Du Dich, ob Du Dir Gedanken über den Entwicklungsstand Deines Kindes machen solltest. Dass Du die Fähigkeiten Deines Babys mit anderen vergleichst und Dir Sorgen machst, ist ganz normal. Wir können Dich jedoch beruhigen – ab wann Babys krabbeln, ist individuell.

Abhängig ist der Zeitpunkt von unterschiedlichen Faktoren. Es kann sein, dass der Entwicklungsstand Deines Babys noch nicht so weit ist. Das ist erst einmal nicht schlimm.
Zudem sind manche Babys, wie viele Erwachsene, faul und möchten sich nicht bewegen. Mit der Zeit wird der passende Zeitpunkt kommen, ab dem sich Dein Baby auf den Bauch dreht und erste Krabbelanläufe startet.

Der Zeitpunkt, ab dem ein Baby mit dem Krabbeln anfängt, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Dennoch kann man sagen, dass die meisten Babys zwischen dem 7. und 10. Monat das erste Mal Krabbelanläufe starten. Abweichungen von bis zu 2 Monaten sind normal. Deshalb musst Du Dir keine Gedanken machen, wenn Dein Kind noch nicht direkt ab dem 7. Monat mit dem Krabbeln loslegt.

Krabbeln lernen – kein leichter Weg

Was für uns so einfach aussieht ist für Dein Baby Schwerstarbeit. Damit Dein Kind krabbeln kann, müssen einige Dinge vorausgesetzt sein.

Nackenmuskulatur stärken:
Dir ist bestimmt aufgefallen, dass Dein Neugeborenes zunächst lernen musste, den Kopf selbstständig zu halten. Eine ausgeprägte Muskulatur des Nackens ist auch für das Krabbeln wichtig. Nur so kann Dein Baby den Kopf halten und den Blick nach vorne richten.

Rücken- und Armmuskulatur kräftigen:
Auch die Rückenmuskulatur muss stark genug sein. Das Drehen vom Rücken in die Bauchlage ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Im Liegen kräftigt Dein Kind sowohl die Rücken- als auch die Armmuskulatur.
In einer Art Liegestütz trainiert Dein Baby fleißig alle Muskeln, die es zum Krabbeln benötigt.

Koordination der Gliedmaße:
Im sogenannten Vierfüßlerstand übt Dein Baby die richtigen Bewegungen zum Krabbeln. Dabei sind vor allem die richtige Koordination von Beinen und Füßen sowie das Gleichgewicht eine Herausforderung. Vor allem am Anfang ist es gar nicht so leicht für Dein Baby, die Arme und Beine abwechselnd nach vorn zu bewegen.

Wie Du siehst, ist das Krabbeln weitaus mehr als der Vierfüßlerstand und ab geht’s. Dahinter stecken die Stärkung der Muskulatur sowie die richtige Koordination der Gliedmaßen. Hat Dein Kind die Bewegungen drauf und sind die Muskeln ausgeprägt, steht dem Krabbeln nichts mehr im Weg.

Das Baby krabbelt nicht

Wenn das Baby nicht das tut, was gleichaltrige Kinder tun, machen sich Eltern schnell Gedanken. Sind diese Sorgen berechtigt oder bestimmt Dein Baby eine andere Art der Fortbewegung?

Die meisten Kinder krabbeln. Andere haben es nie getan und ihr Entwicklungsstand ist dennoch nicht verzögert. Einige Kinder wählen eine andere Art der Fortbewegung. Besonders beliebt bei Babys ist neben dem Krabbeln das Porutschen.
Wenn Dein Kind seine Umwelt rutschend auf dem Po erkundet, musst Du Dir keine Sorgen machen. In der Regel sind sie auf dem gleichen Entwicklungsstand wie ihre krabbelnden Freunde.
Wichtig ist, dass Du beobachtet, ob sich Dein Kind konstant weiterentwickelt. Ob das nun krabbelnd oder rutschend passiert, ist erst einmal egal.

Macht Dein Baby jedoch keinerlei Anstalten, sich selbstständig fortbewegen zu wollen, solltest Du dies genauer beobachten. In einzelnen Fällen können neurologische Auffälligkeiten festgestellt werden. In dem Fall ist ein Besuch beim Kinderarzt ratsam. Der kann Dein Baby untersuchen und feststellen, ob es in seiner Entwicklung zurückliegt.

So kannst Du Dein Baby beim Krabbeln unterstützen

Die meiste Vorarbeit muss Dein Baby zwar selbst machen, allerdings gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen Du Dein Kind beim Krabbeln fördern kannst.

Besonders wichtig ist, dass Dein Kind sich sicher fühlt. Babys, die sich unsicher fühlen, wagen erst gar nicht den ersten Schritt. Du solltest Deinem Kind stets das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Oftmals reicht das schon aus. Dein Baby weiß, dass ihm in Deiner Gegenwart nichts passieren kann.

Auch die Räumlichkeiten, in denen Dein Nachwuchs aufwächst, können einen großen Einfluss auf die Krabbelversuche haben. Schaffe einen Raum, in dem sich Dein Baby frei bewegen kann und in dem es neugierig auf Entdeckungstouren gemacht wird. Auch Krabbeldecken können den Vorgang beschleunigen.

Neue Eindrücke und verschiedene Aktivitäten fördern die geistige Entwicklung Deines Babys. So können auch neue Räumlichkeiten dafür sorgen, dass Dein Kind schneller krabbelt. Vor allem außerhalb der Wohnung kann Dein Kind neue Eindrücke sammeln, die die geistigen Fähigkeiten fördern.

In Kürze

Den Zeitpunkt, ab dem Dein Baby mit dem Krabbeln beginnt, bestimmt es ganz alleine. Einige Kinder krabbeln früher als andere und das ist auch ganz normal. Sobald Du feststellst, dass der Entwicklungsstand Deines Babys jedoch weit zurückliegt, solltest Du einen Kinderarzt aufsuchen.
Mit einigen Tricks kannst Du Dein Kind beim Krabbeln fördern. Die Hauptarbeit macht zwar Dein Baby selbst, dennoch schadet es nicht, Deinen Nachwuchs bei den ersten Krabbelversuchen zu unterstützen.

Ab wann krabbeln Babys – FAQ

Ab wann fangen Babys an zu Krabbeln?

In der Regel fangen Babys zwischen dem 7. und 10. Monat an zu Krabbeln. Wann genau der Zeitpunkt kommt, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Abweichungen von bis zu 2 Monaten sind in der Norm und kein Grund zur Sorge.

Ab wann erkenne ich, dass mein Baby krabbeln möchte?

Sobald Dein Baby sich auf den Bauch dreht, ist das der erste Schritt in die richtige Richtung. Anschließend folgt der Vierfüßlerstand und erste koordinatorische Bewegungen der Arme und Beine.

Ab wann kann ich mein Baby beim Krabbeln unterstützen?

Sobald Du feststellst, dass Dein Baby erste Krabbelversuche startet, kannst Du es beim Krabbeln unterstützen. Du solltest vor allem Sicherheit und Geborgenheit ausstrahlen sowie neue Eindrücke schaffen.

Quellen

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